Missbrauchsvorwürfe: Tatverdächtiger schweigt
Berlin – Der des Missbrauchs an einer Berliner
Grundschülerin verdächtigte Mann ist inzwischen vernommen worden, will
sich zu den Vorwürfen gegen ihn jedoch bislang nicht äußern
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Achtjährige auf Berliner Schultoilette sexuell missbraucht
Ein Unbekannter hat bereits vor vier Wochen eine
Achtjährige auf einer Schultoilette unbemerkt ausgezogen und sich an ihr
vergangen.
Von M. Behrendt, D. Ehrentraut und S. Pletl
© Steffen Pletl
Angst Auf einer Toilette der Humboldthain-Grundschule in Wedding wurde das Mädchen missbraucht
In den frühen Morgenstunden des 1. März
ist es einem noch unbekannten Mann offenbar gelungen, unbemerkt in die
Schultoilette der Humboldthain-Grundschule an der Grenzstraße in Wedding
einzudringen. Dort soll er auf ein achtjähriges Mädchen getroffen sein
und es missbraucht haben. Der Mann konnte unerkannt entkommen.
Lange Zeit hatten
Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt (LKA) über den Vorfall
geschwiegen, in der Hoffnung, den Täter überführen zu können. Wie erst
am Mittwoch bekannt wurde, ermitteln die Beamten bereits seit knapp vier
Wochen – bislang ohne Erfolg.
Nach Informationen von
Morgenpost Online soll der Täter die Toilettentür verriegelt und dem
Mädchen Gewalt angedroht haben, falls es nicht das tue, was er von
verlange. Der Täter soll das Mädchen ausgezogen und sich an ihr
vergangen haben. Ermittler, die mit Details der Tat vertraut sind,
sprechen von einer entsetzlichen Tat. Nachdem der Täter von dem Kind
abgelassen hatte, flüchtete er. „Durch das aufmerksame Verhalten der
Lehrer konnte dem Kind unverzüglich geholfen und die Polizei zeitnah
informiert werden“, sagte ein Ermittler dieser Zeitung. Offenbar hatten
Lehrer den Zwischenfall bemerkt und sofort die Behörden eingeschaltet.
Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen und versucht, mit
Hilfe von DNA-Spuren, die gesichert werden konnten, den Täter zu
überführen.